‹Swim City› lenkt erstmals den Blick auf ein zeitgenössisches Phänomen im urbanen Raum: das Flussschwimmen als Massenbewegung. Schweizer Städte haben bei der Entwicklung dieser Aktivität in den letzten Jahrzehnten eine Vorreiterrolle gespielt, indem sie den Fluss schrittweise als natürlichen öffentlichen Raum in der gebauten Umwelt erschlossen haben. Der Fluss wurde so zum Vergnügungsort direkt vor der Haustür. Bewundernd schaut das Ausland auf diese Badekultur und sieht darin ein Vorbild, wie die Flussräume zurückgewonnen werden können, um die urbane Lebensqualität nachhaltig zu verbessern. Die Ausstellung zeigt die lokalen Besonderheiten und historische Entwicklung des Flussschwimmens in Basel, Bern, Zürich sowie Genf. Eine raumgreifende Filminstallation macht dabei das Flussschwimmen aus der Perspektive des Schwimmenden erlebbar. Vorgestellt werden zudem Flussbadprojekte aus der ganzen Welt:
Flussbad Berlin, POOL IS COOL (Brüssel), Thames Baths (London), Ilot Vert (Paris), Charles River Swimming Initiative (Boston) und +POOL (New York).

Die Ausstellung ist kuratiert von:
Barbara Buser, Andreas Ruby, Yuma Shinohara

Fotografie: Lucía de Mosteyrín
Filminstallation: Jürg Egli

Publikation: S AM – Andreas Ruby, Yuma Shinohara (HG. / ED.): Swim City.
Christoph Merian Verlag, ISBN 978-3-85616-889-6

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